"Der Kreuzweg" von Marcel Dupré ist ein großangelegter Orgelzyklus, der die 14 Stationen des Leidens Jesu in Klanggemälde umsetzt. Ergänzt wird die Musik durch Texte von Paul Claudel. Zu hören ist der Zyklus im Rahmen des Passionskonzertes am 2. April in St. Blasius. Die Ausführenden sind Thomas Steiger, Hörfunkpfarrer beim SWR und KMD Volker Linz.

Mit "Orient & Occident" ist ein Konzertprogramm überschrieben, welches die Musik westlicher und östlicher liturgischer Traditionen verbindet - orthodoxe Gesänge und Gregorianischen Choral. Die Choralachola St. Blasius hat dieses Programm erarbeitet und wird es am 20. Mai in der Liebfrauenkirche und am 15. Oktober in der Basilika Wiblingen singen.

Als Abschluss des Ehinger Musiksommers 2017 findet am Sonntag, 23. Juli 2017 um 20.0 Uhr ein Oratorienkonzert in St. Blasius statt.
Auf dem Programm steht das "Stabat Mater" des englischen Komponisten Karl Jenkins. Der Chor der Stadtpfarrkirche St. Blasius und new spirit werden begleitet von der Capella Novanta. Als Vokalsolistin konnte die armenische Sängerin Seda Amir-Karayan gewonnen werden. Freuen Sie sich schon heute auf dieses außergewöhnliche Konzertereignis!

Tradition hat auch die Geistliche Abendmusik in der Liebfrauenkirche Ende Oktober. In diesem Jahr wird das Konzert von Alessandro Bianchi, einem Organisten aus dem norditalienischen Cantù, an der historischen Link-Orgel gestaltet.

Passionskonzert

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Graphik: Prof. D. Groß, Stuttgart
Sonntag, 2. April 2017, 17.00 Uhr
Stadtpfarrkirche St. Blasius

Le chemin de la croix - Der Kreuzweg

Musik von Marcel Dupré
Texte von Paul Claudel

Thomas Steiger, Tübingen | Rezitation
KMD Volker Linz | Orgel

Orient & Occident

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Sonntag, 28. Mai 2017, 20.00 Uhr
Stadtpfarrkirche St. Blasius

Orient & Occident - Gesänge aus der orthodoxen Liturgie und aus dem Gregorianischen Choral

Choralschola St. Blasius
Streichquartett
KMD Volker Linz | Leitung

Abschlusskonzert "Ehinger Musiksommer"

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Sonntag, 23. Juli 2017, 20.00 Uhr
Stadtpfarrkirche St. Blasius

Karl Jenkins „Stabat Mater“

Seda Amir-Karayan, Alt
Capella Novanta
Chor der Stadtpfarrkirche St. Blasius
new spirit
KMD Volker Linz, Leitung

Eintritt: VVK € 20,– AK 22,– (Schüler/Studenten € 10,–)

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen:
Ehinger Musiksommer
Das „Stabat Mater“ ist neben dem Ordinarium der Messe und dem Requiem wahrscheinlich der am häufigsten vertonte lateinische Text. Nicht das Glück der Mutter bei der Geburt des Kindes, nicht die Freude der Mutter, ihr Kind aufwachsen zu sehen, stehen im Mittelpunkt; der Dichter des Mittelalters nimmt den Schmerz, die Trauer der Mutter zum Anlass seiner Betrachtungen und seiner Bitte, dass durch ihr Leid der sündige Mensch zu Gott gelangen möge.
Angesichts der Not in der Welt, angesichts des Leids, das jeden einzelnen Menschen treffen kann – welch ein Trost, dass selbst der Sohn Gottes an Gott verzweifelt, wenn er am Kreuz ausruft „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, welch ein Trost, dass die Mutter Jesu den tiefsten Schmerz empfindet; ein Trost deshalb, weil ein Mensch in seiner fast unerträglichen Verzweiflung die Gewissheit haben kann, dass er im Himmel Verständnis und Geborgenheit findet.
Der britische Komponist Karl Jenkins (*1944) war musikalisch auf vielen Feldern tätig. Wie viele andere Komponisten fühlte er sich von den alten kirchlichen Texten angezogen; so gibt es von ihm eine Messe („The Armed Man: A Mass for Peace“), ein Requiem, Weihnachtslieder (für einen britischen Komponisten fast obligatorisch!), ein „Gloria“ und ein „Te Deum“ – und eben auch dieses „Stabat Mater“. Als genialer Musiker mit einem umfassenden Erfahrungsschatz hat er eine einfühlsame, ergreifende Musik geschrieben, die Bestand hat neben den vielen anderen Vertonungen des „Stabat Mater“. Die englischen Texteinschübe, vor allem aber die Texte in Griechisch, Lateinisch, Arabisch und Aramäisch verleihen dem lateinischen „Stabat-Mater“-Text eine Ausweitung ins Allgemeinmenschliche, wenn man so will, in das Sprachenwunder des Pfingstfestes. Die arabischen und aramäischen Texte verdeutlichen uns, dass das „christliche Abendland“ seinen Ursprung nicht in Rom oder Dresden hat, sondern im Nahen Osten, und dass die Musik, die Jenkins für diese Texte komponiert hat, vielleicht sogar der Musik entspricht, die bei der Hochzeit zu Kanaa erklang.
Die Zuhörer sollten sich dieses Werk nicht entgehen lassen, denn sie können das Werk eines zeitgenössischen Komponisten hören, der weltweit aufgeführt wird und schon Kultstatus genießt, und der eine Musik für einen Text geschrieben hat, die zusammen aufwühlen, beruhigen, Leid erfahren lassen und trösten. (Hermann Schmid)

Geistliche Abendmusik

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Sonntag, 29. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Geistliche Abendmusik in der Liebfrauenkirche

Alessandro Bianchi (Cantù) | Orgel